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Gran Teatre del Liceu © A. Bofill

Rossini Il Barbiere di Siviglia

Von 22 juli Bis 02 august 2020
Gran Teatre del Liceu - Barcelona
Programm

Rossini : Il Barbiere di Siviglia

3 H 10
Besetzung
  • Dirigent
    Manuel López Gómez
  • Inszenierung
    Josef E. Köpplinger
  • Interpret
    Figaro: Florian Sempey
    Rosina: Marina Viotti
    Il Conte d’Almaviva: Levy Sekgapane
    Dottore Bartolo: Vincenzo Nizzardo
    Don Basilio: Alessio Cacciamani
  • Informationen zur Bühne
  • Sitzplan
  • Zusammenfassung

Gran Teatre del Liceu - Barcelona Location La Rambla, 51-59 - 08002 Barcelona Espagne

  • Fassungsvermögen 2290
  • Sonstiges : PREIS: Die Gran Teatre del Liceu verwendet "Dynamic Pricing", dh die Preise für alle Vorstellungen können sich je nach Umsatz ändern (erhöhen oder verringern). Wenn sich also die Preise geändert haben, werden Sie so bald wie möglich über den neuen Preis informiert. Sie können dann entscheiden, ob Sie Ihre Tickets zum neuen Preis kaufen oder Ihre Buchung stornieren möchten (Ihre Kreditkarte wird dies nicht tun) berechnet werden).

DIE GESCHICHTE DES ORTES IN WENIGEN WORTEN......

Am 4. April 1847 feierte das von Miguel Garriga entworfene Gran Teatre del Liceu mit einem sehr vielseitigen Programm seine Eröffnung. Donizettis Anna Bolena gehörte zu den Höhepunkten. 1861 brannte das Theater ab. Ein Jahr später wurde es wiederaufgebaut und machte dem alten Santa Gran Teatre Konkurrenz. Gegen Ende des 19. Jh. hatte sich das Liceu als ein Ort etabliert, den man besuchte, um zu sehen und gesehen zu werden; deshalb blieb während den Aufführungen das Licht im Saal an.  

 

Einheimische Komponisten wurden selten aufgeführt. GURIDI, ARRIETA und BRETON, die sich großer Beliebtheit erfreuten, wurden allerdings schon gespielt. Die großen französischen Opern wurden erst nach dem italienischen Repertoire ins Programm aufgenommen. 1851 wurde Robert le diable gespielt. Die Begeisterung für MEYERBEER erreichte 1856 mit der Aufführung des Stücks Les Huguenots ihren Höhepunkt; er gehört zu den meist gespielten Komponisten in der Geschichte des Liceu. Seit den Aufführungen von GOUNODS Faust im Jahre 1864 ist das Publikum vom französischen Repertoire fasziniert. Es wurde 26 Mal hintereinander aufgeführt und als die Oper par excellence angesehen.  Gegen Ende des 19. Jh. zählte das Liceu zu den führenden Opern Europas. Gespielt wurden Verdi, große französische Opern, einheimische Komponisten wie Felip PEDRELL und Wagner. Die Walküre war eine absolute Sensation und zum ersten Mal wurde das Licht im Saal ausgeschaltet.  

 

Die Aufführung von Mussorgskys Boris Godunov am 20. November 1915 läutete am Liceu eine neue Blütezeit der russischen Oper ein. Als 1931 die zweite Republik ausgerufen wurde, führte die politische Instabilität zu einer schweren Finanzkrise unter der auch das Liceu litt. Während des Bürgerkriegs wurde das Liceu verstaatlicht und in „Gran Teatre del Liceu“ umbenannt. Die folgenden Spielzeiten fielen aus.  

 

1939 wurde der Betrieb am Liceu unter der Schirmherrschaft der spanischen und deutschen Behörden wiederaufgenommen, dabei musste es die Propaganda des Dritten Reiches über sich ergehen lassen. Der meistgespielte Komponist in dieser Zeit ist Wagner. 1955 finden die Bayreuther Festspiele zum ersten Mal in der Geschichte im Gran Teatre del Liceu statt. Deutschland hatte das Bedürfnis, sich für die jüngste Vergangenheit zu entschuldigen. Barcelona war aufgrund seiner langen Wagner-Tradition und des autoritären Regimes, das alles Regimefeindliche unterband, eine naheliegende Wahl.  

 

Am 31. Januar 1994 wurde das Liceu erneut von den Flammen zerstört und anschließend am selben Ort wiederaufgebaut. Seit 1999 bietet das neue Gebäude eine sehr gute Akustik und technologische Spitzenqualität, zugleich wurde die Innenausstattung originalgetreu nachgestaltet. Es können zwei bis drei Aufführungen gleichzeitig stattfinden, die Bühne bietet dabei beste Sicht und eine bessere Akustik.

Gran Teatre del Liceu

Der Sitzplan ist als Anhaltspunkt angegeben und hat keinen Vertragswert.
Die Kategorienverteilung kann je nach Veranstaltung und Datum unterschiedlich sein.

Zusammenfassung

Il Barbiere di Siviglia

Komische Oper in zwei Akten
Libretto Cesare Sterbini
nach dem Schauspiel Le barbier de Séville von Pierre-Augustin Caron de Baumarchais

ERSTER AKT
Vor dem Haus des Dr. Bartolo bringt der verkleidete Graf Almaviva Rosina ein Ständchen („Ecco ridente”). Dr. Bartolo hält Rosina jedoch im Haus eingesperrt. Almaviva bezahlt die Musiker und beschließt, bis zum Morgengrauen zu warten, da er hofft, sie zu sehen. Der Barbier Figaro, der Zutritt zu den Häusern von Sevilla hat und alle Geheimnisse und Skandale der Stadt kennt, tritt auf und beschreibt sein geschäftiges Leben („Largo al factotum“). Der Graf singt eine weitere Serenade für Rosina und gibt sich als der arme Student Lindoro aus. Figaro entwirft einen Plan: der Graf soll sich als betrunkener Soldat ausgeben, der bei Dr. Bartolo stationiert sei, um Rosina zu begegnen – mit der Dr. Bartolo sich selbst zu verheiraten gedenkt. Dem Grafen gefällt dieser Plan, während Figaro sich auf eine stattliche Belohnung freut („All’idea di quel metallo“).
Rosina denkt über die Stimme nach, die sie entzückt hat, und beschließt, ihre nicht unerhebliche Schlauheit zu nutzen, um Lindoro kennenzulernen („Una voce poco fa“). Dr. Bartolo tritt zusammen mit Rosinas Musiklehrer Don Basilio auf, der ihn warnt, dass Graf Almaviva, der Verehrer Rosinas, in Sevilla gesehen worden ist. Dr. Bartolo beschließt, Rosina unverzüglich zu heiraten. Basilio singt ein Loblied auf die üble Nachrede, da dies die beste Methode sei, Almaviva loszuwerden („La calunnia“). Figaro belauscht diese Unterhaltung, warnt Rosina und verspricht ihr, einen Brief an Lindoro zu übergeben („Dunque io son“). Da er Rosina nicht traut, versucht Dr. Bartolo zu beweisen, dass sie einen Brief geschrieben hat, aber sie überlistet ihn mehrfach. Dr. Bartolo ärgert sich über ihren Widerstand und warnt sie, nicht mit ihm zu spielen („A un dottor della mia sorte“).
Almaviva tritt in seiner Verkleidung als betrunkener Soldat auf und steckt Rosina ein Briefchen zu, das diese geschickt vor Dr. Bartolo verbirgt. Der alte Herr behauptet, er sei von jeglicher Einquartierung befreit. Figaro verkündet, dass sich vor dem Haus eine Menge angesammelt habe, die sich über die Geräusche von drinnen wundere. Die zivile Wache stürmt herein, um den betrunkenen Soldaten festzunehmen. Graf Almaviva enthüllt dem Hauptmann der Wache jedoch seine wahre Identität und wird sofort freigelassen. Alle außer Figaro sind höchst erstaunt über diese Wendung der Dinge, und gemeinsam kommentieren sie die verrückten Ereignisse des Morgens.

ZWEITER AKT
Dr. Bartolo vermutet, dass der „betrunkene Soldat“ ein von Almaviva entsandter Spion war. Der Graf kehrt zurück, diesmal verkleidet als Don Alonso, angeblich Musiklehrer und Student von Don Basilio („Pace e gioia sia con voi“). Er sei gekommen, um Rosina ihre Musikstunde zu geben, da Basilio krank zuhause sei. „Don Alonso“ erzählt Dr. Bartolo außerdem, dass er im selben Gasthof wohne wie Almaviva und einen Brief von Rosina gefunden habe. Er bietet an, Rosina zu sagen, dass er den Brief von einer anderen Frau bekommen habe, als Beweis, dass Lindoro nur im Auftrag Almavivas mit ihren Gefühlen spiele. Dies überzeugt Dr. Bartolo davon, dass „Don Alonso“ wirklich ein Student von Don Basilio ist, und er erlaubt ihm, Rosina ihre Musikstunde zu erteilen („Contro un cor“).
Figaro erscheint, um Dr. Bartolo zu rasieren, und schafft es, den Schlüssel zur Balkontür einzustecken. Er setzt gerade zu seiner Rasur an, als Basilio in scheinbar bester Gesundheit hereinkommt. Der Graf, Rosina und Figaro überzeugen Basilio mittels wiederholter Bestätigungen und eines schnellen Bestechungsgelds, dass er Scharlach habe („Buona sera, mi signore“). Basilio geht wieder nach Hause, zwar verwirrt, aber reicher als vorher. Die Rasur beginnt nun, und Figaro lenkt Dr. Bartolo ab, damit er nicht hört, wie Almaviva mit Rosina plant, in der kommenden Nacht zusammen zu fliehen. Dr. Bartolo jedoch hört die Worte „meine Verkleidung“ und begreift wütenderweise, dass er schon wieder ausgetrickst wurde. Alle gehen. Die Zofe Berta kommentiert den verrückten Haushalt, in dem sie arbeitet („Il vecchiotto cerca moglie“).
Basilio wird gerufen und mit ihm ein Notar, damit Dr. Bartolo sich noch am selben Abend mit Rosina vermählen kann. Dr. Bartolo zeigt darauf Rosina ihren Brief an Lindoro. Gebrochenen Herzens und überzeugt, dass sie getäuscht wurde, willigt sie in die Ehe mit Dr. Bartolo ein, und erzählt ihm auch von ihrem Plan, mit Lindoro zu fliehen. Ein Sturm zieht über das Haus. Figaro und der Graf klettern über die Gartenmauer. Rosina ist wütend, bis Almaviva seine wahre Identität enthüllt. Basilio kommt mit dem Notar an. Nachdem er mit einem wertvollen Ring bestochen wurde und ihm außerdem ein Paar Kugeln in den Kopf angedroht wurden, willigt Basilio ein, bei der Trauung von Rosina und Almaviva als Zeuge zu fungieren. Dr. Bartolo platzt mit einigen Soldaten herein, aber er kommt zu spät. Graf Almaviva erklärt Dr. Bartolo, dass alle Proteste nutzlos seien („Cessa di più resistere“), und Dr. Bartolo erkennt seine Niederlage an. Figaro, Rosina und der Graf feiern ihr Glück.

Personen:
GRAF ALMAVIVA (Tenor)
BARTOLO, Doktor der Medizin (Bass)
ROSINA, dessen Mündel (Mezzosopran)
FIGARO, Barbier (Bariton)
BASILIO, Musiklehrer (Bass)
FIORELLO, Diener des Grafen Almaviva (Bariton)
AMBROSIO, Diener Bartolos (Bass)
BERTA, Haushälterin des Bartolo (Alt)
EIN OFFIZIER (Bass)
EIN NOTAR (stumme Rolle)

Source: www.metopera.org

Gran Teatre del Liceu © A. Bofill

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